STRUKTUR

Das Gute behalten.

Restaurierte Altbauten haben mehr Charme als Hochhäuser.

Manchmal machen kleine Anpassungen mehr Sinn

Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein kleineres Unternehmen: Ihr Fuhrpark ist einheitlich beschriftet, Sie haben Außenwerbung und Banner bei den regionalen Sporteinrichtungen geschaltet … Ihr Logo ist bekannt und Ihr Gesicht ist es auch.

Vielleicht ist Ihr Logo wirklich altbacken … aber müssen SIe deshalb alles neu machen?

Manchmal ist es besser, ein altes Logo nur minimal anzupassen und nur den Rest schicker zu machen: Die Farben noch einmal zu optimieren, die Website in eine neue Ära zu bringen, die Flyer, die Fotos … und die Strategie.

Bei Einzelhandelsunternehmen, die es bald 100 Jahre gibt, setzt man besser auf kreative Aktionen, witzige Werbemittel sowie die Schulung der Mitarbeiter … und lässt das Logo in Ruhe.

Ich gehe lieber behutsam vor … das schont Nerven und Ressourcen.

Content sorgt für gute Platzierungen.

Ja, das stimmt. Also, das stimmt NOCH. In zwei, drei Jahren aber werden sich die meisten heutigen SEO-Agenturen neue Betätigungsfelder suchen, denn der Platzhirsch aller Suchmaschinen, Google, wird immer mehr Leistungen monetarisieren – denn sein Vorsprung ist immens und wird immer größer.

In zwei bis drei Jahren werden Sie nur noch oben platziert, wenn Sie bei Google-zertifizierten Partnern Videos produzieren und einstellen lassen und sonstige kostenpflichtigen Google-Services buchen .

Selbst mit gutem Content werden Sie erst auf der hinteren Seiten landen, weil einfach die ersten Seiten komplett mit Werbung belegt sind. Wenn Sie Glück haben. Denn je mehr Leute buchen, umso teurer werden die Platzierungen werden und umso weiter werden Sie nach hinten rutschen.

Haben Sie Pech, sind Sie auch noch in einem heiß umkämpften Markt unterwegs: Das schraubt bei Google die Preise nach oben und selbst mittlere Werbebudgets richten nicht mehr viel aus.

Hier ist also Flexibilität gefragt. Wohin die Reise genau hingeht, konnte man bei Google noch nie präzise vorhersagen: Hatten sich die SEO-Agenturen auf ein bestimmtes Schema eingeschossen, änderte Google seine Regeln bzw. seine Suchparameter.

Nur zwei Dinge lassen sich präzise vorhersagen: An Google kommt keiner mehr vorbei und Google arbeitet  nicht für Gottes Lohn, sondern hat nur ein einziges Ziel: Gewinnmaximierung.

Da zu meinen, mit kreativen Keywords, einer sauberen Verschlagwortung und Metatags alleine würde man langfristig bei Google vorne liegen, der irrt.

Besser, Sie irren nicht.

Stellen Sie sich lieber auf den worst case ein. Planen Sie für das nächste Geschäftsjahr ein realistischen Google-Etat ein. Wenn Sie im B2B-Geschäft unterwegs sind und bereits einen Etat haben, verdoppeln Sie ihn sicherheitshalber.

Einsetzen sollten Sie ihn nur im Rahmen einer Gesamtstrategie. Sonst verraucht er nur …

Müssen Sie einen Facebook-Account pflegen?

Einfache Frage, einfache Antwort:

Wenn Sie Business-to-Business tätig sind, nein. Verkaufen Sie Ihre Dienste aber an Endverbraucher, kommen Sie um Facebook wirklich nicht herum.

„Präsent“ zu sein sagt noch nichts über Ihre Aktivitäten. Die wiederum sind abhängig von Ihrer Stellung im Markt und dem Interesse Ihrer potenziellen Kunden.

Ich pflege eine goldene Regel: Je regionaler Sie tätig sind, umso aktiver müssen Sie bei Facebook sein. Je höher der Konkurrenzdruck, umso aktiver müssen Sie sein.

Und wenn Sie ein reines Online-Business unterhalten, dann dürfen Sie die Tastatur fast nicht mehr aus der Hand legen.

Dabei muss der Content, den Sie einstellen, wirklich interessant sein, sonst werden Sie schneller weggeklickt als Ihnen lieb ist.

 

Es gibt jede Menge Möglichkeiten, Facebook zu befeuern … lassen Sie uns darüber sprechen.

Zeit für ein Strategiegespräch?