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kreativ

Werbetexte, die verkaufen!

Was macht einen guten Text aus? Ehrlicherweise kann ich Ihnen das nicht sagen. Ich kann aber sagen, ob ein Text gut ist, wenn ich ihn lese. Und ich kann Ihnen verraten, welchen Maßstab ich bei meinen Texten anlege:

 

  1. Ich bin der Meinung, dass ein Text zu allererst verständlich sein muss. Das heißt, die Sätze sollten weder kryptisch kurz noch episch lang sein. Die Wortwahl sollte zur Zielgruppe passen und der Texter sollte fit in Rechtschreibung und Grammatik sein. Zudem ist es erfreulich, wenn Texte eine Botschaft haben. Es gibt Texte, die sind zwar da, die ergeben aber keinen Sinn: verschwurbelte Worthülsen sind für mich persönlich kein Ausdruck von besonderem Intellekt, sondern eher ein Indiz für die Unfähigkeit, sich verständlich auszudrücken.
  2. Texte, die verkaufen sollen, müssen den Leser abholen. Und zwar nicht nur technisch, sondern vor allem bei seinen Wünschen, also emotional. Für einen Texter ist Empathie ganz wichtig: Er muss erahnen, was sich die Zielgruppen hinsichtlich der jeweiligen Produkten eigentlich fragen. Interessiert einen Bankkunden wirklich die Lebensgeschichten des Vorstände seit 1949 … oder findet er es nicht vielleicht spannender, wie das Geld in den Geldautomaten kommt.

Sind Business-to-Business-Texte anders als Business to Consumer?

Ja – und nein.

Die obigen Kriterien gelten für jede Zielgruppe: Verständliche, interessante Texte, die die Vorteile eines Produktes oder einer Unternehmens herausstellen, braucht man hier wie da.

Der Schreibstil selbst hängt von der Branche ab und von den jeweiligen Zielgruppen.

Der einzige Unterschied ist, dass der Nutzen für private Kunden emotionaler herausgearbeitet werden kann– und bei Businesskunden eher fachlich orientiert sein sollte.

Aber wenn man ganz bestimmte Berufsgruppen in seiner Kundschaft hat, ist dieser Satz auch schon wieder falsch.

 

Die wichtigsten Worte, um gut zu texten, sind Wörter mit „w“

Warum suchen Autokäufer ein Auto mit Allrad?

Wo kann man die Produkte kaufen?

Wann werden sie ausgeliefert?

Welche Inhaltsstoffe sind in einem Lebensmittel besonders wichtig?

Wie verbessert sich meine Situation, wenn ich mich auf das jeweilige Produkt einlasse?

Die 5 Ws, von denen fast jeder schon mal im Zusammenhang mit Pressetexten gehört hat, sind also der Versuch, einen Redakteur soweit zu disziplinieren, dass er sich bei jedem Artikel überlegt, was genau seine Leser an einer Story interessieren wird, um ihn bei diesen Fragen abzuholen.

Ihre Story soll besser erzählt werden?